Donnerstag, 20. August 2009 - 0 Kommentare
Zweifellos reißt der Antrieb beim Bau eines großen Turbinen-Helis eines der größten Löcher in die Geldbörse und daher handeln viele Modellbauer so wie ich und schieben den Kauf der PHT3 möglichst lang vor sich her. Nun gibt es aber einige Abschnitte in den einzelnen Bauphasen an denen man ohne die Turbine nicht wirklich weiterkommt, denn viele Elemente müssen zwingend an den Sitz der Turbine angepaßt werden.
Durch Zufall habe ich nun erfahren, dass die Firma JetCat ihren Kunden auch bei diesem Problem mit Rat und Tat zur Seite steht, denn über den zuständigen Mitarbeiter Herrn Kulossek ist es möglich einen leeren Tubinen-Dummy leihweise zu beziehen. Zunächst dachte ich, es wäre ein Witz, doch bereits nach der ersten E-Mail hatte ich eine positive Nachricht erhalten und der Dummy wurde noch am selben Tag an mich versendet.
Interessenten sei aber gesagt, dass die Leihdauer zeitlich begrenzt ist und sich nach jeweiligen Nachfrage richtet. Von daher also bitte vorher mit JetCat den Nutzungszeitraum abklären. Von mir gibt es dafür jedenfalls einen riesen Danke und ein “Hoch” auf diesen super Service!
Sonntag, 26. Juli 2009 - 0 Kommentare
Ich sehe gerade mit großem Entsetzen, dass ich hier schon lange keinen Bericht mehr verfasst habe und das liegt nicht etwas daran, dass ich keine Lust mehr habe, sondern derzeit bin ich beruflich bzw. auch privat sehr stark eingespannt und so komme ich an meiner UH-72 leider nicht so schnell weiter, wie ich es gern möchte.
Neben einigen kleinen Änderungen an der oberen Turbinenhaube, habe ich mich hauptsächlich mit der Unterseite des Rumpfes beschäftigt. Hier sind neben den restlichen Zugängen zur Tankanlage u.a. auch die Öffnungen für den Landescheinwerfer und für die elektrische Anlage des Lasthaken entstanden.
Hier mal ein Foto der aktuellen Bauphase:

Ich denke, dass es hier gegen Ende August mit dem gewohntem Tempo weitergeht und bis dahin wünsche ich euch allen einen erholsamen Sommer-Urlaub.
Montag, 29. Juni 2009 - 0 Kommentare

Damit die Lakota auch endlich mal auf den eigenen Beinen steht, wurde in den letzten Tagen auch das Kufengestell von mir eingebaut. Die Halterung hatte ich mir ja von Matthias extra fräsen lassen und die Qualität der Teile war wirklich top…nur…ich hätte auf ihn hören sollen, der er hatte mir von Anfang an geraten die Bohrungen für das Kufenrohr einige Zentel größer zu machen und genau das stellte sich am Ende als absolut richtige Entscheidung raus.
Durch das Biegen sind die Rohre natürlich etwas unrund geworden und so waren sie teilweise nur sehr schwer oder mit viel schleifen über die entsprechenden Buchsen zu schieben, doch am Ende habe ich es nach viel fluchen dann doch geschafft und das Ergebnis für sich.
Neben dem Einbau der Halterungen habe ich noch viele kleine Schritte fertiggestellt, deren Beschreibung hier nicht viel Sinn macht und daher hier kurz eine Aufzählung:
- Kufenverlängerungen angebracht
- Kufengestell in den Rumpfboden eingepaßt
- Trittstufen am Gestell befestigt und mit Bootslack lasiert
- 2. Seite der Turbinenabdeckungen mit den Lüftungsauslässen ausgestattet
- Div. Spanten weiter eingeharzt
- Div. Blechstöße mit Hilfe von Alu-Klebefolien angedeutet
Montag, 29. Juni 2009 - 0 Kommentare
Ich merke in den letzten Tagen irgendwie, dass ich mit dem schreiben hier im Blog nicht mehr ganz hinterherkomme und daher hier kurz mal ein entsprechendes Update für euch.
Um mich mal vom Einharzen der Spanten zu erholen, habe ich mich mal wieder an den hinteren Teil der großen Turbinenhaube gesetzt um dort die Belüftungsöffnen zu erstellen.
Das Problem an der Sache:
Weder die bei Thomas Baumann, noch die bei Cine-Scale erhältlichen Varianten sind wirklich nutzbar, denn während die einen nur reine Imitate sind, enthält das andere Paket jeweils 3 identische Hauben, was aber auch nicht wirklich stimmt. Da ich die Öffnungen sofern möglich jedoch funktionsfähig machen wollte, habe ich daher beide Pakete gemischt. Die große Öffnung stammt daher von Cine-Scale und die obere Haube von Baumann. Die vordere kleine Haube ist jedoch auch bei mri als Imitat ausgeführt, denn aufgrund der geringen Bauhöhe würde eine Öffnung hier nicht viel Sinn machen.

Vermutlich stimmen die Proportionen und die Positionen nicht zu 100% aber das sieht eh nur ein wirklicher Kenner und auf 10m Entfernung ist das am Ende auch nicht mehr so wichig.
Jetzt warte ich noch auf die Cam-Lock Verschlüsse und sobald die aufgebracht sind, können zumindest die Haubenteile ins Finish gehen und hier sind wir auch schon gleich bei meinem zweiten Problem, denn die Wartezeiten bei Thomas Baumann sind teilweise echt überzogen. Selbst auf Teile, die im Shop als verfügbar gekennzeichnet sind, warte ich teilweise über 6 Wochen und auf Nachfragen per E-Mail wird stets nur sehr einsilbig reagiert. Auch wenn die Teile wirklich 1a sind, so kann Thomas Baumann im Bezug auf Service meiner Meinung nach noch einiges lernen.
Mich ärgert es jedenfalls, dass ich viele Teile für die EC nur bei Ihm bekomme und wenn das nicht so wäre, dann hätte zumindest ich mir schon längst einen anderen Anbieter gesucht!
Montag, 8. Juni 2009 - 0 Kommentare
Die Fortschritte an den Turbinenhauben waren für mich derart motivierend, dass ich in den letzten Tagen mit hochdruck an Einbau der Türen auf der linken Seite gearbeitet habe. Irgendwie konnte man mit jedem Schritt mehr und mehr erkennen, was es am Ende werden soll und so ging dieser Abschnitt auch locker von der Hand.
Die grobe Anpassung der Türen hatte ich ja schon vor einiger Zeit vorgenommen und so konnte ich mich auch direkt mit der Mechanik für die Schiebetüren befassen. Zunächst wollte ich hier ja eine Full-Scale-Mechanik nachbauen, doch letztendlich habe ich mich dazu entschieden, doch den Beschlagsatz von Thomas Baumann und diesen etwas was auszuwerten.
Der Grund liegt einfach in der stabilen Ausführung des Beschlagsatzes und da man die Türen ja auch mal etwas öfter öffnen möchte, wollte ich hier keine super filigrane Technik einsetzen. Der Einbau selbst ging dank der beiliegenden Anleitung recht flott und wurde lediglich die lange Trocknungszeit des Harzes unterbrochen.

Nachdem die Schiebetür den ersten Funktionstest bestanden hatte, konnte ich letztendlich auch noch die vordere Tür mit Hilfe des ebenfalls bei Thomas Baumann erhältlichen Scharnieren befestigen und schon war wieder eine wichtiger Schritt auf der Liste erledigt.
Zum Schluß wurden noch auf beiden Türen die entsprechenden Anbauteile / Beschläge mit Hilfe von 0,5mm Polyplatten aufgebracht und dann konnte ich auch schon eine erste leichte Schicht Standox Filler und Primer aufbringen um noch eventuelle Rillen und Riefen zu lokalisieren.
Mit dem bisherigen Ergebnis bin ich jedenfalls sehr zufrieden…
