Neben einer redundanten 2,4 Ghz Empfängeranlage gehört natürlich auch eine doppelte Stromversorgung zur Standardausstattung für ein modernes Turbinen-Modell.
Jetzt verfügt der kürzlich von mir angesprochene Weatronic – Empfänger zwar bereits über die Möglichkeit 2 Akkus einzuspeisen, doch eine endgültige Entscheidung über den Kauf des Systems ist bisher bei mir persönlich noch nicht gefallen.
Viel mehr ist es aktuell so, dass ich verschiedene Kombinationen im Kopf durchspiele und dabei bin ich auf die PowerBox 40/24 Competition gestossen. Auf den ersten Blick konnte ich zwischen der PowerBox und dem Weatronic 2,4 Dual FHSS kaum wesentlich Unterschiede feststellen. Beide Systeme enthalten die geforderte Weiche und beide stabilisieren natürlich die Spannung für den Empfänger bzw. Servos. Ein integrierter Empfänger oder ein GPS ist in der PowerBox zwar nicht enthalten, doch dafür verfügt das System bei eine Schaltleistung von max. 20 A und einen Impulsverstärker für die angesteuerten Servos. Gerade zu diesen beiden Punkten konnte ich auf der Website von Weatronic aktuell nichts in Erfahrung bringen.
Letztendlich konnte ich bisher über beide System nur gutes in Erfahrung bringen und wahrscheinlich ist eine Entscheidung, wie so oft mal wieder eine Frage der Geschmacks bzw. der gewünschten Komponenten. Wenn man z.B. bereits einen guten Empfänger wie den Spektrum AR9000 hat, dann macht man mit der PowerBox sicher nicht falsch.
Ist jedoch noch kein Empfänger an Board und man legt auch Wert auf technische Gimmicks wie GPS oder Datenlogger, dann sollte man den Weatronic 2,4 Dual FHSS ruhig mal etwas näher betrachten. Was die Aufwand für die gesamte Verkabelung im inneren des Helis betrifft, da hat die PowerBox ganz sicher das nachsehen, denn einfacher als alles in einer Box zu haben, wie es der Mitbewerber aus Stuttgart anbietet, dürfte die Geschichte wohl kaum zu realisieren sein.
Einzig die Akkus für die Stromversorgung selbst stehen in meinem Konzept schon so gut wie fest, denn hier werde ich wohl schon wegen der zusätzlich angebrachten Ladebuchsen auf die beliebten LongGOs vom Emcotec zurückgreifen.
Da ich diesen Blog auch als eine Art Bau – Chronologie für mich selbst schreibe, habe ich beschlossen, die wichtigsten Meilensteine und Vorkommnisse in kleinen Artikeln festzuhalten:
Das letzte Wochenende könnte man durchaus als erfolgreich bezeichnen, denn ich konnte die baufreie Zeit nutzen um mich auf die Suche nach Vorbildmaterial zu machen. Neben den hier bereits veröffentlichten Videos zur Lakota habe ich auch mehrere MB an hochauflösenden Fotomaterial von anderen Modellbauern erhalten und daher möchte ich hier auch nochmals allen, die mich hier unterstützt haben, meinen Dank aussprechen.Die mir vorliegenden Aufnahmen zeigen zwar durchweg verschiedene EC135 Modelle, aber da sich dieser Hubschrauber zumindest im Bereich der Zelle nicht von der EC145 unterscheidet, bringen mich die Bilder ein ganzes Stück nach vorn. Insbesondere die Aufnahmen der Nieten und der Scheiben dürften mir später sicherlich noch so manches mal bei meinem Bau weiterhelfen.
Bezüglich der Nieten habe ich mich auch nochmals mit Thomas in Verbindung gesetzt und zu meiner Freude hat er mich nicht nur angeboten, dass ich mir seinen Nietenautomat ausleihen kann, sondern er hat mir auch noch einige wichtige Informationen zu der Originalbeleuchtung der EC145 übergeben können. Damit steht jetzt nur noch die Wahl des Beleuchtungsmoduls selbst im Raum, doch das hat ja noch etwas Zeit.
Herr Tech von HeliFactory hatte sich dann gestern auch nochmals kurz bei mir gemeldet. Meine Zahlung ist wohl eingetroffen und man hat die Firma Baumann wohl angewiesen, den Rumpf direkt zu mir nach Hause zu liefern…also ohne großen Umweg über Wuppertal und das freut mich natürlich ganz besonders. Jetzt heißt es also Daumen drücken und hoffen, dass der Paketdienst nicht ewig unterwegs ist.
Ein großer Modellhubschrauber mit Turbine dürfte sicherlich der Traum eines jeden RC Piloten sein, doch neben den eigentlichen Kosten für das Modell selbst, stellt oftmals auch der Transport ein großes Problem dar.
Nicht nur das eigentliche Modell muss mit seinen 2m Rotordurchmesser an den nächsten Flugplatz befördert werden, sondern auch die gesamte Ausstattung wie Werkzeug, Tisch, Ladegeräte und Treibstoffe müssen ihren Platz im Fahrzeug des Piloten finden.
Der übliche Familienwagen in Größe eines Opel Corsa oder VW Golf stößt da schnell an seine Grenzen und selbst wenn man alles in das Fahrzeug bekommt, dann gilt es noch immer die gesamte Ladung vor Verrutschen zu sichern.
Nun gut…der 2. Punkt stellt zumindest bei mir kein Problem dar, denn unser Nissan Navara D40 bietet mit seiner großen Ladefläche mehr als ausreichend Stauraum für den gesamten Hanger inkl. Werkzeug, doch auch hier muss das Modell sicher fixiert werden. Den ganzen Artikel lesen »
Der schwierigste Teil beim Bau eines Scale-Modells ist mitunter natürlich auch immer die Beschaffung von Bildmaterial, denn gerade bei sehr neuen Vorbildern wie der UH-72A, hält sich die Anzahl der Quellen oftmals in Grenzen. Geht es dann noch darum Detail- oder Innenraum – Aufnahmen von seinem Wunschmodell zu suchen, werden die Hürden nochmals wesentlich höher und das kann in einigen Fällen auch sehr demotivierend wirken.
Ich möchte auch garnicht an die vielen Projekte denken, die letztendlich gescheitert sind, weil die Erbauer kein entsprechend gutes Material für den Bau der Modelle beschaffen konnten. Ich für meinen Teil würde den heuten Tag aber mit ruhigem Gewissen als “Glückstag” bezeichnen, denn beim stöbern im Netz bin ich auf 3 super Videos zur UH-72A Lakota gestoßen, die u.a. einen kompletten “Walk Around” um die Maschine in einer super Qualität zeigen.
Man könnte fast glauben, dass der Autor des letzten Videos ein Modellbauer gewesen ist, denn gerade bei den wichtigen Stellen, wie den Positionsleuchten und den Beschriftungen hat er nochmals genau auf die Bauteile gezoomt, so das man hier alle Details im Video genau erkennen kann. Für mich sind diese 3 gefundenen Videos wirklich sehr viel wert, denn wahrscheinlich werde ich wohl niemals die Chance haben eine Lakota quasi “live” abzulichten und da ist solches Bild- und Videomaterial natürlich unverzichtbar für den Bau des Modells.
Heute habe ich wieder ein besonders schönes Flugvideo gefunden, dass ich euch keinesfalls vorenthalten möchte. Das Video zeigt sowohl eine EC135 der Air Zermatt, als auch eine Rega EC145, die sehr wahrscheinlich beide mit einer PHT3 Turbine ausgestattet sind.
Der absolute Wahsinn ist aber die Flugweise der Piloten, denn die beiden beherrschen die dicken Brummer so exakt, dass man manchmal glaubt, es wäre ein echter Heli zu sehen.