Sonntag, 17. Mai 2009 - 2 Kommentare
Wenn Ihr das nebenstehende Foto betrachtet, dann fallen euch sicherlich die 3 großen Auswölbungen am Rumpf der LUH72A Lakota auf.
Diese Auswölbungen gehören zur Tankanlage, die im Original aus insgesamt 4 Tanks besteht und natürlich möchte ich auch dieses wichtige Detail an meinem Modell möglichst exakt nachbilden.
Nachdem ich mir also die genauen Abmessungen dieser Zugangsdeckel beschafft hatte, ging es daran ein erstes Urmodel aus Balsa bzw. Sperrholz zu formen. Diese Vorlage wurde dann anschließend mit 4 Lagen GFK überlaminiert und nach dem trocknen brauchte ich die so entstandene Form nur noch zurecht schleifen.
Obwohl bereits der 1. Versuch ein recht brauchbares Ergebnis lieferte, war ich trotzdem nicht ganz zufrieden und so habe ich direkt ein 2. Modell nachlaminiert. Dieses entsprach dann meinen Ansprüchen auch wesentlich mehr und so ging es dann auch gleich daran, die letzten Feinheiten aufzubringen. In die hohle GFK Form klebte ich also zunächst einen 5mm Poly-Streifen ein, denn so konnte ich später die beiden vorderen Löcher mit einer normalen Bohrung andeuten.
Da die Zugangsdeckel natürlich vom Rumpf entfernt werden können, wurde der Rand noch mit einigen Messing – Modellbauschrauben in der Größe M1,2 aufgewertet. Das Original verfügt zwar an dieser Stelle über handelsübliche Kreuz-Schlitz-Schrauben, doch soweit reicht der Detailwahn dann auch wieder nicht. Hier mal ein passendes Foto:

Samstag, 9. Mai 2009 - 0 Kommentare
In der letzten Woche standen für mich die ersten Arbeiten an den beiden Kufentunneln an und damit musste ich mich auch erstmals mit dem laminieren beschäftigen.
Nachdem ich dann auch meine Bestellung von R&G erhalten hatte, ging es direkt und voller Elan ans Werk.
Die beiden Ausschnitte auf den Rumpf zu übertragen war dabei noch die leichtere Übung. Schwerer war dagegen schon die richtige Forum für den Tunnel zu finden, denn im Gegensatz zu dem beiliegenden Vierkantrohr, hat die EC145 einen runden Tunnel und damit konnte der Vierkant natürlich nicht zum einlaminieren genutzt werden.
Also habe ich zunächst eine Negativform aus Styropor geschliffen, die dann mit 2 Schichten Glasfaser überlaminiert wurde. Das dieser Versuch voll in die Hose ging, könnt ihr euch sicher denken und danach musste eine neue Lösung her. Dank einiger hilfreicher Tips im Forum habe ich für den 2. Versuch dann meinen Wanderstock als Vorlage genutzt.
Der Stock wurde zunächst mit Hilfe von Tesa Paketband und Wachs vorbehandelt, denn das Laminat soll ja später nicht an der Form kleben. Anschließend wurden dann mit viel weniger Harz 3 Lagen über der Form ausgebaut. Nach 24h Aushärtezeit war es dann soweit…der Wanderstock konnte entfernt werden und der neue Tunnel glänzte in voller Pracht.
Im großen und ganzen bin ich mit meinem Ergebnis aber wirklich zufrieden, denn wenn man bedenkt, dass dieses mein erster Kontakt mit GFK und Epoxyd Harz gewesen ist, kann man schon über den ein oder anderen Fehler hinweg sehen.
Freitag, 1. Mai 2009 - 2 Kommentare
Irgendwie komme ich durch den Bau des Modells überhaupt nicht mehr zum schreiben und daher wird es wohl auch mal wieder Zeit euch über den aktuellen Stand der Arbeiten zu informieren.
Nachdem ich die Türen auf einer Seite bereits fertig eingepaßt hatte, musste ich mich zunächst den Vorarbeiten für das Kufenhaltegestell widmen.
Da jedoch meine selbst konstruierten Halterungen derzeit von Matthias gefräst werden, gehe ich auf diesen Bauabschnitt zu einem späteren Zeitpunkt nochmals genauer ein, denn erst einmal möchte ich abwarten, bis die Teile auf meinem Schreibtisch zum ersten Fototermin eintreffen.
Das bedeutet aber nicht, dass an dem Rumpf nun keine groben Vorarbeiten mehr zu erledigen wären, denn immerhin steht noch immer die Turbinenhaube auf der ToDo – Liste. Irgendwie habe ich das Teil immer wieder ins Regal zurückgestellt, denn vermutlich habe ich bereits geahnt, wieviel Arbeit in den kleinen Abdeckungen steckt. Den ganzen Artikel lesen »
Mittwoch, 22. April 2009 - 0 Kommentare
Seit letztem Wochenende verbringe ich fast täglich einige Stunden damit, die Übergänge zwischen den Rumpfhälften zu verspachteln und zu verschleifen.
Ich habe wirklich schon lange nicht mehr eine solche Sauerei erlebt, aber auch das gehört eben dazu. Einige Stellen hatten schon extrem tiefe Lunker, so das ich hier teilweise mehrmals nachspachteln musste.
Grundsätzlich gehen die Arbeiten aber ganz gut voran und so will ich mich auch nicht zuviel beklagen. Parallel zu den Schleifarbeiten habe ich begonnen, die Halterung für das Kufengestell neu am Rechner zu konstruieren.
Die Ausführung, die dem Bausatz beiliegt, erledigt sicherlich ganz gut ihr Aufgabe, doch leider ist das Teil absolut nicht Scale und so muss hier natürlich was neues her. Die Ergebnisse werde ich dann in den nächsten Tagen hier im Blog veröffentlichen.