Sonntag, 26. Juli 2009 - 0 Kommentare
Ich sehe gerade mit großem Entsetzen, dass ich hier schon lange keinen Bericht mehr verfasst habe und das liegt nicht etwas daran, dass ich keine Lust mehr habe, sondern derzeit bin ich beruflich bzw. auch privat sehr stark eingespannt und so komme ich an meiner UH-72 leider nicht so schnell weiter, wie ich es gern möchte.
Neben einigen kleinen Änderungen an der oberen Turbinenhaube, habe ich mich hauptsächlich mit der Unterseite des Rumpfes beschäftigt. Hier sind neben den restlichen Zugängen zur Tankanlage u.a. auch die Öffnungen für den Landescheinwerfer und für die elektrische Anlage des Lasthaken entstanden.
Hier mal ein Foto der aktuellen Bauphase:

Ich denke, dass es hier gegen Ende August mit dem gewohntem Tempo weitergeht und bis dahin wünsche ich euch allen einen erholsamen Sommer-Urlaub.
Montag, 29. Juni 2009 - 0 Kommentare
Ich merke in den letzten Tagen irgendwie, dass ich mit dem schreiben hier im Blog nicht mehr ganz hinterherkomme und daher hier kurz mal ein entsprechendes Update für euch.
Um mich mal vom Einharzen der Spanten zu erholen, habe ich mich mal wieder an den hinteren Teil der großen Turbinenhaube gesetzt um dort die Belüftungsöffnen zu erstellen.
Das Problem an der Sache:
Weder die bei Thomas Baumann, noch die bei Cine-Scale erhältlichen Varianten sind wirklich nutzbar, denn während die einen nur reine Imitate sind, enthält das andere Paket jeweils 3 identische Hauben, was aber auch nicht wirklich stimmt. Da ich die Öffnungen sofern möglich jedoch funktionsfähig machen wollte, habe ich daher beide Pakete gemischt. Die große Öffnung stammt daher von Cine-Scale und die obere Haube von Baumann. Die vordere kleine Haube ist jedoch auch bei mri als Imitat ausgeführt, denn aufgrund der geringen Bauhöhe würde eine Öffnung hier nicht viel Sinn machen.

Vermutlich stimmen die Proportionen und die Positionen nicht zu 100% aber das sieht eh nur ein wirklicher Kenner und auf 10m Entfernung ist das am Ende auch nicht mehr so wichig.
Jetzt warte ich noch auf die Cam-Lock Verschlüsse und sobald die aufgebracht sind, können zumindest die Haubenteile ins Finish gehen und hier sind wir auch schon gleich bei meinem zweiten Problem, denn die Wartezeiten bei Thomas Baumann sind teilweise echt überzogen. Selbst auf Teile, die im Shop als verfügbar gekennzeichnet sind, warte ich teilweise über 6 Wochen und auf Nachfragen per E-Mail wird stets nur sehr einsilbig reagiert. Auch wenn die Teile wirklich 1a sind, so kann Thomas Baumann im Bezug auf Service meiner Meinung nach noch einiges lernen.
Mich ärgert es jedenfalls, dass ich viele Teile für die EC nur bei Ihm bekomme und wenn das nicht so wäre, dann hätte zumindest ich mir schon längst einen anderen Anbieter gesucht!
Montag, 8. Juni 2009 - 0 Kommentare
Die Fortschritte an den Turbinenhauben waren für mich derart motivierend, dass ich in den letzten Tagen mit hochdruck an Einbau der Türen auf der linken Seite gearbeitet habe. Irgendwie konnte man mit jedem Schritt mehr und mehr erkennen, was es am Ende werden soll und so ging dieser Abschnitt auch locker von der Hand.
Die grobe Anpassung der Türen hatte ich ja schon vor einiger Zeit vorgenommen und so konnte ich mich auch direkt mit der Mechanik für die Schiebetüren befassen. Zunächst wollte ich hier ja eine Full-Scale-Mechanik nachbauen, doch letztendlich habe ich mich dazu entschieden, doch den Beschlagsatz von Thomas Baumann und diesen etwas was auszuwerten.
Der Grund liegt einfach in der stabilen Ausführung des Beschlagsatzes und da man die Türen ja auch mal etwas öfter öffnen möchte, wollte ich hier keine super filigrane Technik einsetzen. Der Einbau selbst ging dank der beiliegenden Anleitung recht flott und wurde lediglich die lange Trocknungszeit des Harzes unterbrochen.

Nachdem die Schiebetür den ersten Funktionstest bestanden hatte, konnte ich letztendlich auch noch die vordere Tür mit Hilfe des ebenfalls bei Thomas Baumann erhältlichen Scharnieren befestigen und schon war wieder eine wichtiger Schritt auf der Liste erledigt.
Zum Schluß wurden noch auf beiden Türen die entsprechenden Anbauteile / Beschläge mit Hilfe von 0,5mm Polyplatten aufgebracht und dann konnte ich auch schon eine erste leichte Schicht Standox Filler und Primer aufbringen um noch eventuelle Rillen und Riefen zu lokalisieren.
Mit dem bisherigen Ergebnis bin ich jedenfalls sehr zufrieden…

Sonntag, 31. Mai 2009 - 0 Kommentare
Nachdem ich nun fast 5 Wochen auf meine Scale-Anbauteile von Thomas Baumann warten musste, konnte ich die letzten 2 Tage endlich wieder zum bauen nutzen.
Glücklicherweise hatte ich fast alle Anbauteile geordert, die es für die EC145 gibt und so konnte ich mir auch aussuchen, an welchen Stellen ich nun weiterbaue. Meine Wahl ist dabei auf die Turbinenhauben gefallen, denn irgendwie konnte ich mich noch nicht richtig dazu aufraffen, die Türbeschläge zu montieren.
Die mehrteiligen Hauben, die dem Bausatz beiliegen sind ja quasi “nackt” und so musste ich im ersten Schritt zunächst einmal die oberen und seitlichen Ränder der Haubenklappen nachbilden. Dieser Schritt war jedoch schwieriger als zunächst vermutet, denn offen gesagt hatte ich zu Anfang keine wirklich gute Idee, wie man diese Linien nachbilden könnte. Nach einigen Versuchen auf meinen GFK Abfallstücken ist meine Entscheidung dann auf die Diamant-Trennscheibe gefallen.
Die Ränder wurden nun mit Tamiya-Maskierband abgeklebt und anschließend mit Hilfe der Trennscheibe und einer sehr sehr geringen Drehzahl einfach eingeritzt. Hierzu ist natürlich eine ruhige Hand und eine entsprechend gefühlvolle Führung der Maschine notwendig, denn sonst kann das sehr schnell ins Auge gehen. Den ganzen Artikel lesen »
Sonntag, 17. Mai 2009 - 2 Kommentare
Wenn Ihr das nebenstehende Foto betrachtet, dann fallen euch sicherlich die 3 großen Auswölbungen am Rumpf der LUH72A Lakota auf.
Diese Auswölbungen gehören zur Tankanlage, die im Original aus insgesamt 4 Tanks besteht und natürlich möchte ich auch dieses wichtige Detail an meinem Modell möglichst exakt nachbilden.
Nachdem ich mir also die genauen Abmessungen dieser Zugangsdeckel beschafft hatte, ging es daran ein erstes Urmodel aus Balsa bzw. Sperrholz zu formen. Diese Vorlage wurde dann anschließend mit 4 Lagen GFK überlaminiert und nach dem trocknen brauchte ich die so entstandene Form nur noch zurecht schleifen.
Obwohl bereits der 1. Versuch ein recht brauchbares Ergebnis lieferte, war ich trotzdem nicht ganz zufrieden und so habe ich direkt ein 2. Modell nachlaminiert. Dieses entsprach dann meinen Ansprüchen auch wesentlich mehr und so ging es dann auch gleich daran, die letzten Feinheiten aufzubringen. In die hohle GFK Form klebte ich also zunächst einen 5mm Poly-Streifen ein, denn so konnte ich später die beiden vorderen Löcher mit einer normalen Bohrung andeuten.
Da die Zugangsdeckel natürlich vom Rumpf entfernt werden können, wurde der Rand noch mit einigen Messing – Modellbauschrauben in der Größe M1,2 aufgewertet. Das Original verfügt zwar an dieser Stelle über handelsübliche Kreuz-Schlitz-Schrauben, doch soweit reicht der Detailwahn dann auch wieder nicht. Hier mal ein passendes Foto:
